1 Jun

Die Erziehung von Welpen

Ein Welpe zieht in die Wohnung ein. Und schon ist Leben in der Bude. Ein Welpe ist ein noch sehr unfertiges Wesen, das sehr viel kennenlernen muss: Sein neues Menschenrudel, wie sich der Hund mit ihnen arrangieren kann, wo sein Platz in der Wohnung ist, wo sein Futter ist und – ganz wichtig – wo sich das kleine Tier erleichtern kann.

Immer loben

Die Sauberkeitserziehung beginnt mit dem Einzug des Hundes. Erst einmal muss er lernen, dass nur draußen der Haufen oder der See gemacht wird. Ganz wichtig: Der Hund darf nie bestraft werden, wenn ihm ein Missgeschick in der Wohnung passiert. Das macht er nicht, um den Menschen zu ärgern, sondern weil er es eben nicht rechtzeitig nach draußen geschafft hat.

Man sollte den Welpen immer beobachten. Wird er unruhig, ist das ein Zeichen, dass er Gassi gehen muss. Dann sollte man schnell mit ihm raus. Hat er sein Geschäft erledigt, ist der Hund dafür zu feiern. Er wird gelobt, bekommt Leckerchen und Streicheleinheiten. Das bestärkt ihn darin, dass er etwas wirklich gut gemacht hat, und er wird immer versuchen, wieder gelobt zu werden. Natürlich muss man das Hunde-Geschäft nicht immer so loben. Im Laufe der Zeit kann man sich aus dem permanenten „Gassiloben“ auch wieder ausschleichen und es zum Tagesgeschäft werden lassen.

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